Buchvorstellung "Die Augen des Beschenkten"

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Eva D. Black: "Die Augen des Beschenkten"

 

Klappentext:

 

„Es ist schön,
        den Augen dessen zu begegnen,
dem man soeben etwas geschenkt hat.“
Jean de La Bruyère

 




David und Lea sind seit 15 Jahren ein Paar mit einem (fast) normalen Leben – zwei Kinder, Haushalt und Beruf. Und doch ist ihre Beziehung alles andere als gewöhnlich.
Die tiefe Liebe, die sie verbindet, und die gemeinsame Leidenschaft zur härteren Spielart lassen die beiden viele sinnliche und lustvolle Stunden erleben. Die Regeln ihres Alltags sind klar definiert und geprägt von Dominanz und Unterwerfung, Gehorsam und Disziplin.


Doch was passiert, wenn sie diese Regeln bricht?
Wenn sie absichtlich dagegen verstößt oder der Alltag ein Einhalten unmöglich macht?

Ein prickelnd heißer BDSM-Roman – direkt aus dem Leben gegriffen.


Leseprobe:

 

(…)
Am nächsten Tag holt uns der Alltag wieder ein. Nach der Arbeit hole ich die Kinder ab und David und ich nehmen uns am Wochenende Zeit für die beiden. Bei herrlichem Badewetter verbringen wir die freien Tage gemeinsam am See. Aufgrund der deutlich sichtbaren Spuren auf meinem Hintern und meinen Oberschenkeln trage ich einen bunten Pareo um meine Hüften. Ich liege mit einem Buch entspannt im Schatten, beobachte aber lieber David und die Kinder als zu lesen. Ein Lächeln überzieht mein Gesicht, als ich ihn so unbeschwert mit den Jungs im Wasser toben sehe. Alle drei haben mächtig Spaß und immer wieder höre ich sie lachen und kreischen.

Noch eine Woche haben die Kinder frei, bevor ein neues Schuljahr startet. In der letzten Ferienwoche habe ich Urlaub genommen, um ein paar kleinere Ausflüge mit den beiden zu unternehmen, während David leider arbeiten muss.
Abends sind die Jungs lange auf, was eine ausgedehnte Session unmöglich macht. Trotzdem kann ich mir natürlich meine Provokationen und Anspielungen nicht verkneifen und David lässt nichts ungesühnt. Er bestraft mich für meine Frechheiten, wann immer sich eine Gelegenheit bietet, und er ist sehr kreativ dabei.
Einmal bittet er die Jungs am Abend, ein paar Pferdeäpfel im Stall zu holen für seine Rosen. Die beiden machen sich mit zwei Eimern auf den Weg, woraufhin er mich sofort packt und zum Fenster in der Küche zieht. Von dort reicht die Aussicht bis zum Pferdestall und ich sehe die Kinder gemütlich den Weg entlangschlendern.
„Hosen runter!“, befiehlt er.
Sofort gehorche ich, öffne meine Jeans und lasse sie samt Slip zu Boden rutschen. Ich schlucke schwer, möglicherweise habe ich es heute ein klein wenig übertrieben.
„Ich werde dir jetzt so lange deinen Arsch verhauen, bis die Jungs wieder in Hörweite sind.“ David holt den Holzkochlöffel aus der Schublade und fängt an, damit auf meinen Hintern zu schlagen.
„Es ist wirklich ungeheuerlich, was du dir alles herausnimmst. Ich hoffe, du weißt, wofür du die Strafe bekommst? … Antworte!“
„Fürs Zunge rausstrecken.“
„Was noch?“
„Dafür, dass ich dir widersprochen habe.“
„Du widersprichst mir pausenlos, Leandra.“
Ununterbrochen prasseln die Schläge auf mich ein. Ich stemme meine Hände fest gegen das Fensterbrett und bete im Stillen, dass die Jungs endlich wieder auftauchen mögen.
„Es tut mir leid. Aua!“
„Ja, es wird dir erst noch leidtun. Was noch?“, fragt er und schlägt noch ein bisschen fester zu.
„Ich habe dir nichts zu trinken eingeschenkt und ich habe bereits gegessen, bevor du am Tisch warst. Entschuldige bitte. Aaaah!“
„Ja, vor allem hast du das mit voller Absicht gemacht und mich mit deinem unverschämt provokanten Blick angesehen. Nein, du hast es nicht etwa vergessen, du hast ganz bewusst und absichtlich gegen Regeln verstoßen.“
„Es tut mir leid“, beteuere ich erneut, inzwischen ziemlich kleinlaut. Mein Hintern tut höllisch weh.
Endlich sehe ich die Kinder zurückkommen, aber noch sind sie zu weit vom Haus entfernt, als dass sie uns hören könnten. Inzwischen jammere ich laut und er lässt es schließlich gut sein.
„Zieh dich wieder an“, sagt er leise.
Während ich die Hose über meinen glühend heißen Arsch ziehe, wende ich mich David zu. Er legt den Kochlöffel zurück in die Schublade und sieht mich grinsend an.
„Geht’s dir jetzt besser?“, fragt er.
„Ja, vielen Dank“, murmle ich und reibe mit beiden Händen meine schmerzenden Arschbacken. Dann lehne ich mich an ihn und er umarmt mich fest.
„Ich nehme dann mal die Pferdekacke in Empfang!“, sagt er, als die Kinder den Garten betreten.
Wir tauchen wieder in den Alltag ein, als wäre nichts gewesen.

Für den Rest des Tages habe ich genug, aber bereits am nächsten Morgen beim Frühstück sitzt mir schon wieder der Schalk im Nacken und ich kann es nicht lassen, David mit allem, was ich tue – oder nicht tue – herauszufordern. Er sitzt bereits am Tisch, als er bemerkt, dass ich ihm keinen Kaffee gemacht habe. Wortlos steht er auf und lässt sich einen Kaffee aus der Maschine. Ich reiche den Jungs den Brotkorb und stelle ihn wieder auf den Tisch, ohne David ein Brötchen anzubieten. Auch das ignoriert er.
„Habe ich kein Messer?“, fragt er ganz ruhig.
„Oh, das habe ich wohl vergessen“, bemerke ich unschuldig, mache aber keine Anstalten, eins für ihn zu holen.
Seine Augen funkeln gefährlich und nachdem er sich sein Messer selbst geholt hat, deutet er mit seinem Blick unauffällig Richtung Fensterbank. Im großen Orchideentopf stecken mehrere lange, dünne Pflanzenstäbe aus Holz. David benutzt die kleinen Stecken gerne für eine schnelle Bestrafung zwischendurch, da sie kaum klatschen, aber trotzdem sehr schmerzhaft sind. Ich zucke mit den Schultern und sehe ihn aufmüpfig an. Er nickt kaum merklich und wartet geduldig ab, bis die Kinder fertig sind mit ihrem Frühstück.
„Wann fahrt ihr?“, fragt David scheinheilig.
„Wir werden so in zwei Stunden aufbrechen.“ Ich habe mit den Jungs einen Ausflug zum Drachenfels geplant, um die Höhle und Schloss Drachenburg zu besichtigen.
Die Kinder verziehen sich solange in ihre Zimmer.
David steht auf, zieht theatralisch einen der Stäbe aus dem Blumentopf und geht damit durch den breiten Durchgang ins Wohnzimmer. Weit öffnet er die Tür zum Flur, sodass er die Jungs hören kann, falls sie die Treppe herunterkommen sollten. Dann stellt er sich neben die Hantelbank und sieht mich abwartend an.
„Komm her, Lea! Du wolltest noch ein paar Sit-ups machen. Sagen wir, so zweihundert Stück.“
Mit großen Augen starre ich ihn an. Verdammt. Wieso konnte ich mir wieder mal meine Provokationen nicht verkneifen?
„Los, fang an. Immer nach zwanzig Stück kannst du zehn Sekunden Pause machen.“
Wie großzügig! Wortlos setzte ich mich auf die Hantelbank und beginne mit den Sit-ups. In der anstrengendsten Position, nämlich wenn ich mit zurückgelehntem Oberkörper die Spannung kurz halten muss, schlägt er locker aus dem Handgelenk mit dem langen Stab auf meinen angespannten Oberschenkel. Das bedeutet, hundert Schläge auf den linken und hundert Schläge auf den rechten Oberschenkel. Er zählt leise mit. Ich trage noch meine dünne Pyjamahose und die Schläge sind sehr schmerzhaft, aber ich tropfe vor Erregung.
Am Ende brennen meine Bauchmuskeln fürchterlich, aber das ist nichts gegen meine Oberschenkel. Erschöpft lasse ich mich auf die Bank zurückfallen. Mit geschlossenen Augen spüre ich dem Schmerz nach und atme ein paarmal tief durch. Die kleine Einlage hat mich wahnsinnig erregt, aber leider gibt es keine Aussicht auf Erlösung. David steht vor der Bank, greift nach meiner Hose und zieht daran.
„Lass sehen!“, sagt er erwartungsvoll.
Ich hebe meinen Hintern an und er zieht mir die Hose bis zu den Knien. Er lacht tief beeindruckt, als er die roten und blauen dünnen Striemen sieht.
„Da wirst du wohl die kurze Hose heute im Schrank lassen müssen.“
Ich verziehe den Mund zu einem schiefen Lächeln und erhebe mich mühsam.
„Das war jetzt schon ein bisschen viel!“, beschwere ich mich mit schmerzhaft verzogenem Gesicht, während ich meine Hose wieder hochziehe.
„Es ist ja auch ein bisschen viel, was du dir in letzter Zeit alles erlaubst!“, kontert er.
„Ich geh dann mal duschen“, murmle ich beleidigt.
„Ich geh dann mal was arbeiten“, entgegnet er unbeeindruckt. „Und lass bloß die Finger von dir!“, fügt er noch hinzu.
Verdammt! Blödmann! Wieso weiß er immer, was ich vorhabe? Genervt verdrehe ich die Augen und kann mir ein abfälliges Brummen nicht verkneifen.
„Einen Moment noch!“, stoppt er mich, als ich den Raum verlassen will. „Du wagst es, schon wieder freche Kommentare abzulassen? Ich fasse es nicht! Komm mit in mein Arbeitszimmer.“ Er geht an mir vorbei und ich folge ihm leicht nervös. Was hat er jetzt wieder vor? Wir betreten den Raum und er verschließt die Tür hinter mir.
„Du kniest dich jetzt eine halbe Stunde dort in die Ecke, Gesicht zu mir, Hände auf den Kopf. Zieh deine Hose aus, damit ich deine Striemen sehen kann.“
Er stellt den Timer auf dreißig Minuten und ich nehme die geforderte Position ein – triefend vor Geilheit.
„Ich werde dir deine Frechheiten schon noch austreiben.“ Er setzt sich an seinen Schreibtisch und sieht mich genüsslich an. „Um das noch einmal klarzustellen, du hast bis zum Wochenende Orgasmusverbot. Lass dich bloß nicht dabei erwischen, dass du an dir herumspielst!“
Als der Timer nach dreißig Minuten klingelt, wartet er noch ein paar weitere Minuten und erlaubt mir dann, duschen zu gehen. Ich bin völlig runtergefahren. Unglaublich, wie gut mir das getan hat. Langsam senke ich meine schmerzenden Arme, erhebe mich mühsam und ziehe meine Hose wieder an. Mit einem Glänzen in den Augen sehe ich zu David und fühle mich ihm zutiefst verbunden. Am liebsten würde ich mich erkenntlich zeigen und ihm zu Diensten sein, aber ich bin ohnehin schon spät dran, die Jungs und ich wollen in einer halben Stunde los. Also bedanke ich mich artig und gehe schleunigst unter die Dusche.
(…)

 

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